Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich
Berufsunfähigkeitsversicherung |
| Texte zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung in Kooperation mit www.versicherung.net. |
In ihrer Ausgabe 07/2011 hat die Zeitschrift Finanztest erneut die Notwendigkeit der Absicherung des Risikos der Berufsunfähigkeit herausgestellt.
Nach dem Motto “Wenn der Staat so wenig hilft, muss es privat gehen“
gibt die Stiftung Warentest wertvolle Tipps zu dem, was Kunden beim
Abschluss einer Berufsunfähigkeitsabsicherung beachten sollten. Für eine
bedarfsgerechte Absicherung ist neben dem Preis insbesondere die
Produktqualität von entscheidender Bedeutung.
Die Preise für eine private Berufsunfähigkeitsversicherung variieren stark. Das zeigt die aktuelle Finanztest-Untersuchung. Selbst unter den besten und günstigsten Tarifen gibt es Preisunterschiede bis zu 1 000 Euro im Jahr. Im Test: 52 Angebote für privaten Berufsunfähigkeitsschutz.
Konzentration auf beste und günstigste Angebote
Finanztest hat sich bei der aktuellen Untersuchung anhand von zwei Modellen auf die besten und günstigsten Angebote jedes Versicherers im Test konzentriert. Bei gleicher Qualität entschied der Preis. Selbst unter den sehr guten Tarifen der Berufsunfähigkeitsversicherer sind die Preisunterschiede – bei sehr ähnlicher Qualität – enorm: Eine Diplomkauffrau kann einen der sehr guten Verträge im Test mit 2 000 Euro Monatsrente bis zum Alter von 67 Jahren für netto 901 Euro (Europa) im Jahr abschließen, aber auch für 1 868 Euro (Öffentliche Braunschweig). Ein Altenpfleger bekommt fast nur Verträge bis zum Alter von 65 Jahren. Bei dieser Laufzeit kostet ihn ein sehr guter Tarif mit einer Rente von 1 000 Euro zwischen 645 Euro (mamax) und 1 660 Euro (Provinzial Rheinland) im Jahr. Die Modellkunden sind bei Vertragsbeginn jeweils 30 Jahre alt. Wer erst mit 40 einsteigt und fit ist, zahlt bis zu 40 Prozent mehr.
Privater Schutz muss sein
Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung bewahrt Menschen vor einem finanziellen Absturz nachdem sie ihren Beruf wegen dauerhafter Erkrankung aufgeben müssen. Der Versicherer zahlt ihnen längstens bis zum Ende des Vertrags die vereinbarte Rente aus. Manchmal gibt es zusätzlich von der gesetzlichen Rente ein wenig dazu. Für Frauen ist der private Berufsunfähigkeitsschutz teurer als für Männer. Erst ab dem 21. Dezember 2012 müssen die Versicherer für alle gleich kalkulieren. Wie sich die Preise dann ändern, ist bisher offen.
Wichtiger Mangel behoben
Die abstrakte Verweisung – früher ein Hauptmangel – ist in den Spitzentarifen kein Thema mehr. Die Versicherer dürfen die Rente also nicht verweigern und den Kunden auf einen anderen, gleichwertigen Beruf verweisen, in dem er theoretisch trotz Krankheit arbeiten könnte – egal, ob er eine Stelle findet oder nicht. Unterschiede in der Qualität zeigen sich vor allem bei den Gesundheitsfragen in den Anträgen und bei der Nachversicherungsgarantie. Bei den Gesundheitsfragen geht es vor allem darum, wie gut sie sich beantworten lassen und wie verständlich sie sind. Die Nachversicherungsgarantie erlaubt Kunden, ihre Rente bei bestimmten Anlässen später ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen. Manche Versicherer sind hier großzügiger als andere.
Probleme beim Abschluss
Nicht alle Interessenten bekommen die guten Angebote auch. Das zeigte eine Leserbefragung von Finanztest 2010: Berufsunfähigkeitsversicherung: Selten nach Wunsch. Nur jeder vierte Leser, der seine Erfahrungen schilderte, hatte am Ende den Schutz, den er wollte. Fast immer waren Vorerkrankungen der Grund, warum der Vertrag einzelne Krankheiten ausschloss, Kunden Zuschläge zahlen mussten oder zurückgewiesen wurden. Schwierigkeiten, eine passende Police zu finden, haben auch Menschen mit Berufen, die in den Augen von Versicherern sehr riskant sind. Ein langer Atem, auch das zeigte der Leseraufruf im vergangenen Jahr, führt aber oft noch zum Erfolg.
Mit Anbietern lässt sich verhandeln. Manchmal stellt ein ärztlicher Bericht klar, dass eine frühere Erkrankung inzwischen vollständig abgeklungen ist.
Umfrage unter Berufsunfähigen
Ein fataler Fehler wären falsche Angaben. Antragsteller sollten nicht versuchen, ihre Chancen auf einen Vertrag zu verbessern, indem sie Gesundheitsprobleme verschweigen oder kleinreden. Sonst nutzt die Police im Ernstfall vielleicht gar nichts. In einer Finanztest-Umfrage im Mai diesen Jahres unter Versicherten, die ihre Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nehmen mussten, berichteten mehrere Teilnehmer, dass ihnen die Rentenzahlung mit der Begründung verweigert wurde, sie hätten falsche Angaben im Antrag gemacht. Es gab aber auch viele gute Erfahrungen. Zwei Drittel der 453 Teilnehmer an der Umfrage waren mit dem Verhalten ihres Versicherers im Ernstfall zufrieden.
Stiftung Warentest hat eine branchenweite Anbieterbefragung durchgeführt und zahlreiche Angebote analysiert und bewertet. Die besten 52 Berufsunfähigkeitstarife wurden verglichen.
Damit bestätigt auch die Stiftung Warentest – neben den renommierten Ratingagenturen wie Franke&Bornberg und Morgen&Morgen – AXA anhaltend höchstklassige Qualität.
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Ergebnis: AXA, DBV und DÄV erhielten auch in diesem Jahr wieder die Gesamtnote “Sehr Gut” und konnten damit die Serie der Top-Platzierungen aus den Jahren 2008 und 2009 fortsetzen. Bei der DBV wurde in der Leistungsübersicht auf die vorteilhafte Dienstunfähigkeitsklausel für Beamte hingewiesen.
Bedarf: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung brauchen Sie, wenn Sie nicht von Ihrem Vermögen leben können, sondern auf eine berufliche Tätigkeit zur Sicherung Ihres Lebensstandards angewiesen sind. Das gilt ebenso, wenn Sie zum Beispiel als Hausfrau ersetzt werden müssten.
Altkunden: Auch wenn Sie schon eine Versicherung haben, sollten Sie gelegentlich überprüfen, ob der Schutz für Ihre aktuellen Bedürfnisse noch ausreicht. Anderenfalls empfiehlt es sich, ihn mit einem neuen Vertrag zu ergänzen oder die Rente Ihrer bestehenden Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhöhen, wenn das möglich ist.
Quelle: Axa und http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/test/Berufsunfaehigkeitsversicherung-Die-besten-Angebote-im-Test-4245103-4245970/
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Aktuell:
Sitzen kann krank machen
Es gibt Berufe, bei denen das hohe Risiko einer Berufsunfähigkeit offensichtlich
ist. Bei Dachdeckern etwa oder Fliesenlegern. Wer beispielsweise viel am
Schreibtisch arbeitet, glaubt deshalb häufig, er könne gar nicht berufsunfähig
werden. Laut Angaben der Deutschen Rentenversicherung Bund wird jedoch
jeder vierte Arbeitnehmer frühzeitig berufs- oder erwerbsgemindert. Ursachen
sind häufig Erkrankungen des Skeletts oder der Muskulatur sowie Herz- und
Kreislauferkrankungen. Auch psychische Erkrankungen sind zunehmend
Auslöser für eine Berufsunfähigkeit.
Die Fakten:
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Ohne Berufsunfähigkeitsversicherung droht Selbstständigen oder Freiberuflern im Falle einer Berufsunfähigkeit unmittelbar Hartz VI.
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Selbstständige haben meist keinen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente.
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Nur für Versicherte, die vor dem 2. Januar 1961 geboren sind, zahlt die Gesetzliche Rentenversicherung eine Berufsunfähigkeitsrente.
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Sonderfälle: Beamte auf Probe oder Widerruf: Wenn Sie noch Beamter auf Probe oder Widerruf sind, kann es passieren, dass Sie im Falle einer auftretenden Dienstunfähigkeit einfach entlassen werden. Dann erhalten Sie zwar Leistungen auf der gesetzlichen Rentenversicherung, diese sind in der Höhe jedoch so gering, dass sich der Lebensstandard auf gar keinen Fall annähernd davon halten lässt.
Dienstunfähigkeitsversicherung
Angehende Lehrer, Dienstanfänger im Sicherheitsbereich oder in Verwaltungsbehörden, sie alle können sich unter dem Aspekt der Dienstunfähigkeit nicht sorgenfrei zurücklehnen. Im Gegenteil: Beamte auf Widerruf werden bei Dienstunfähigkeit entlassen und in der Gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Beamte auf Probe erhalten nur bei einem Dienstunfall ein Ruhegehalt und werden ansonsten ebenfalls in der Gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Aus der Nachversicherung wird nur dann eine kleine Rente gezahlt, wenn eine Erwerbsminderung vorliegt und eine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt ist. Dies ist in der Regel nicht der Fall. Fazit: Wer in jungen Dienstjahren z. B. wegen schwerer Krankheit oder Unfall dienstunfähig wird, steht ohne Absicherung da.
Auf diese besondere Situation für Beamte hat sich die DBV wie derzeit kein zweiter Versicherer am Markt eingestellt: Bei ihr können Dienstunfähigkeitsrenten je nach Laufbahngruppe – mittlerer, gehobener und höherer Dienst – von bis zu 1.200 EUR, 1.500 EUR bzw. 1.800 EUR versichert werden. Die Prämie der Dienstunfähigkeitsabsicherung ist um ca. 30 % bis 50 % günstiger als bei herkömmlichen Produkten am Markt – ohne Abstriche in der Qualität.
Leistungsausschnitte
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DU-Schutz speziell für junge Beamtinnen und Beamte auf Probe/Widerruf
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Maximaler DU-Schutz gestaffelt nach Besoldungsgruppen:
einfacher und mittlerer Dienst (bis A8)
1.200 EUR
gehobener Dienst (A9 bis A12)
1.500 EUR
höherer Dienst (A13, R1, W)
1.800 EUR
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Lebenslange Rente bei Dienstunfähigkeit durch Kombination mit der Rentenversicherung mit ermäßigtem Anfangsbeitrag (MR 20)
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Bei Verbeamtung auf Lebenszeit (i.d.R. 27. Lj.) automatische Reduktion auf 35 % der versicherten DU-Rente
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Anpassungsoption auf den tatsächlichen neuen Bedarf, da die gesetzliche Mindestversorgung derzeit ca. 1.300 Euro beträgt
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Erfolgt keine Verbeamtung auf Lebenszeit, Anpassungsoption auf den tatsächlichen Bedarf
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Damit klarer Vorsprung im Wettbewerb
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Spezielle Lehrerklausel
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Verzicht auf abstrakte Verweisbarkeit (außer bei Feuerwehr, Justizvollzug und Soldaten)
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Dynamikoption 2% vereinbar, so bleibt die Lücke bei Dienstunfähigkeit auch zukünftig geschlossen
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Umfangreiche Nachversicherungsgarantien
(Sie können ihre jetzige Berufsunfähigkeitsversicherung, sofern sie schon seit einem Jahr besteht, zum nächsten Monat kündigen! (Voraussetzung: Sie sind gesund).
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Referenzen:
Quellen: Qype und Ormigo
16.03.2011 Sehr netter, zuvorkommender und aufmerksamer Mensch, der auf Wünsche eingeht. Umfassende Beratung garantiert! ________________________________________________________________________________
21.03.2011 Bei Herrn Becker haben wir uns gut beraten gefühlt. Wir wurden kompetent und sehr freundlich informiert. Für die Entscheidung haben wir die nötige Zeit eingeräumt bekommen. Alles in allem, sehr zu empfehlen die Mitarbeiter der artec ________________________________________________________________________________
22.03.2011 Herrn Becker halte ich für absolut vertrauenswürdig, welches das wichtigste und nicht immer gegebene Merkmal in puncto Versicherungen ist. Ich habe ihn über Freunde empfohlen bekommen und habe nur gute Erfahrungen mit ihm gemacht und kann Herrn Becker deshalb rundum nur empfehlen. ________________________________________________________________________________
Caroline D. Ausreichend Informationen zur Verfügung gestellt und das innerhalb kürzester Zeit. Eingehen auf (Nach-)Fragen und Wünsche des Kunden. Nicht aufdringlich! Beratung war transparent, Erläuterungen nachvollziehbar. ________________________________________________________________________________
15.10.2008 18:18 Uhr positive Gintaras G. Sehr freundlich, kompetent, flexible in Bezug auf die Wünsche des Kunden. Wichtig ist dabei, dass er nicht nur auf seine Produkte oder seine Provision achtet, sondern wirklich auf das was Kunde in diesem Moment braucht und sich leisten kann. Außerdem schlägt er auch selbständig die alternativen Produkte vor, die eventuell in der Zukunft von Bedeutung sein könnten. Bin im Moment sehr zufrieden. Quelle: https://ormigo.com/vcard/joerg-becker-2/bewertungen/#ansehen
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